Projekt Kompost Tests

Ab diesem Jahr, möchte ich verschiedene Systeme zum kompostieren in der Praxis austesten.
Wichtig ist, dass alles Material, dass man zum beimischen benötigt, in der Nähe verfügbar ist.
Dank der Hilfe von Marcel ist der provisorische Kompostplatz nun bereit. D.h
In der Kammer links und da wo das blaue Fass steht, werden 2 Systeme aufgebaut.
1x Kaltrotteverfahren:
Laufende Bestückung mit Material das gerade anfällt. Ziel ist, mit minimalem Aufwand, den Kompost aufzubauen, ohne zu kehren. Dies auf kleiner Fläche, dafür bis 1.5m Höhe. Bis der Kompost reif ist, dauert es lange. Ich hoffe, in 1 1/2 Jahren den Kompost soweit zu haben, um ihn als wertvollsten Dünger im Garten einzusetzen.
1x Heissrotteverfahren:
Sobald genügend Material verfügbar ist, wird der Kompost einmalig aufgebaut. Die ersten 2-3 Wochen ist intensive Pflege, Beobachtung und mehrmaliges wenden nötig. Wichtig ist, die richtigen Temperaturen, genügend Sauerstoff und Grundfeuchtigkeit anzustreben, damit die Mikroben den Zersetzungsprozess optimal forcieren können. Mit diesem System, sollte der Kompost in der warmen Jahreszeit bereits ab dem 2. – 3. Monat reif sein. Vorausgesetzt alle Faktoren stimmen.
Box mit Holzhäckseln aus dem Schnitt der Wildhecke. Holziges ist sehr wichtig, um Pilze im Kompost zu fördern. Tendenziell sind Komposte zu bakterielllastig.
Angetrockneter Rasenschnitt aus dem Unterfeld-Quartier – regengeschützt unter Dach
Laub, sowie Stroh-Sägemehl-Gemisch von Kleintieren (Hasen, Meerschweinchen) und Hühnermist.
Kammer (beim blauen Fass) für Heissrotteverfahren ist vorbereitet.
Erde/Humus. Wichtig zum „animpfen“ der Komposte mit „lokalen“ Mikroben.
Äste von der Wildhecke zum untermischen und belüften, damit der Kompost nicht ins anaerobe kippen kann. 
Edapro Brühsystem für Komposttee. Siehe Blog vom 19. April 2025.